Pling!

Dr. Marimba-Knaack vom Ministerium für Klangsicherheit und Klanghilf Klotz vom Institut für Tonschutz haben sich am 19. Oktober 2016 das erste Mal dem seltsamen Objekt genähert, das da plötzlich in der Pädagogischen Hochschule stand. Begeisterte Grundschülerinnen und Grundschüler waren Zeugen, wie sich die beiden Klangexperten intensiv mit dem Plingpolyplü Fantastiko beschäftigten und schließlich herausfanden, dass dieses Gerät nicht nur völlig ungefährlich ist, sondern sich mit ihm sogar wunderschöne Klänge erzeugen lassen.

„Plingpolyplü Fantastiko“ war schon in etlichen Grundschulen Baden-Württembergs zu Gast und wird im Herbst in Köln zu erleben sein.

Dr. Marimba-Knaack: Ortrud Kegel

Klanghilf Klotz: Johannes Voit

Regie: Michael Mienert

 

Singen mit Klasse!

© Kölner Philharmonie

© Kölner Philharmonie

Am 21.05.2014 hatte um 12:30 Uhr in der Kölner Philharmonie im Rahmen von „Singen mit Klasse!“ das Stück „Kaugummi und Verflixungen“ Premiere. Die Musik komponierte Günter Schwarze, das Libretto stammt von Andrea Karimé.
Fast dreihundert Kölner Grundschüler aus 12 Grundschulen standen gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchster sowie den beiden Schauspielern Nagmeh Alaei und Mateusz Dopieralski auf dem Podium der Kölner Philharmonie.

Mitwirkende:

Schülerinnen und Schüler von 12 Kölner Grundschulen Chor
Sabine Hausner Choreinstudierung
Alexandra Naumann Choreinstudierung
Elisabeth Wukitsevits Choreinstudierung
Michel Rychlinski Choreinstudierung
Mateusz Dopieralski Schauspieler
Nagmeh Alaei Schauspielerin

Andreas Fellner Dirigent
Michael Mienert Regie
Lisa Weinbrecht Ausstattung

„Linie 6 – Straßenbahn zum Mond“

linie 6_szenenfotoEine Straßenbahn – zum Mond? Ja, manchmal hat man die Menschen um sich herum so satt, dass man alle und alles zum Mond wünscht. So geht es auch Claudia. In einer Straßenbahn der Linie 6 trifft sie auf den schlechtgelaunten Straßenbahnfahrer Herrn Straube, wird von der besoffenen Sophie mit Bier überschüttet, die chaotische Touristin Trude verbreitet Stress, zwei pöbelnde Jungs klauen Claudias Blumenstrauß – und dann kommt auch noch eine strenge Fahrkartenkontrolleurin, und natürlich ist die Monatskarte in der anderen Hose… Dabei hat Claudia doch heute Geburtstag! Ihrer Stoßseufzer ‚Ich könnte alle auf den Mond schießen‘ hören die zufällig vorbeirauschenden Feen Stevie und Tamarinde, und ohne zu zögern zaubern sie ruckzuck alle auf den Erdtrabanten. Eine schwierige Suche nach einer Heimflugmöglichkeit beginnt, und die schlechtgelaunten Menschen sind plötzlich aufeinander angewiesen…

Das selbstentwickelte Stück feierte am 22.02.2013 im Kinder- und Jugendhaus »InterWall« in Dresden-Gorbitz Premiere. Es war gleichzeitig der Abschluss meiner fast 9-jährigen Arbeit als Leiter der Theatergruppe »Plattensprung & Sprudelrausch«. Sechs Inszenierungen sind in dieser Zeit entstanden.

Theatertag

Theatertag TJGMit großem Vergnügen habe ich am 22.05.2012 als „der liebe Herr Wolf“  das Programm des Theatertages der Förderschulen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Theater Junge Generation Dresden moderiert.

Sieben Theatergruppen haben ganz verschiedene, überwiegend selbst entwickelte Stücke gespielt – und mir und dem Publikum viel Freude gemacht.

 

 

 Neue Musik erleben und gestalten

© Michael Mienert

Im Rahmen des Projektes „Neue Musik erleben und gestalten“ wurde am 10.02.2012 die „Reise mit der Zeitmaschine“ aufgeführt.

Der Komponist Dr. Johannes Voit und ich haben mit Schülerinnen und Schülern der Freien Alternativschule Dresden ein kleines Stück entwickelt, das mit wenigen Worten auskam und von Bewegung und Klängen selbstgebauter Instrumente lebte.

Nach wenigen Proben war es eine sehr schöne Aufführung.

 

„Zangezi“

"Zangezi"

Welimir Chlebnikow, 1885 in Kalmückien geboren, gestorben 1922, war ein Dichter des russischen Futurismus. „Zangezi“, eine sogenannte Über-Erzählung, gehört zu seinen bekanntesten Werken.

Im Rahmen von „Reihe Y“, einer Kooperation zwischen der Sächsischen Staatsoper Dresden, der HfM Carl Maria von Weber Dresden und der HfBK Dresden hat „Zangezi“ als Musiktheater-Stück nach Texten von Velimir Chlebnikov im Labortheater der HfBK am 14.12.2011 Premiere.

Die Kompositionen stammen von den Studierenden der Kompositionsklasse Prof. Manos Tsangaris: Martin Baumgärtel, Lorenz Grau, Michael Hiemke, Neele HülckerNicolas KuhnTobias Eduard Schick/Katharina Vogt und Eleftherios Veniadis.

Regie: Manfred Weiß; Musikalische Leitung: Prof. Franz Brochhagen, Benjamin Pontius; Bühne und Kostüme: Juliette Collas, Leonore Pilz, Anne-Alma Quastenberg; Dramaturgie: Sophie Becker

Die Mitwirkenden

Zangezi – Martin SchicketanzMichael Mienert

Stimmen 1-3 – Sue Kyung Sung (Sopran), Su Yeon Hilbert (Mezzosopran), Sie Hun Park (Tenor)

Instrumental-Ensemble der HfM Dresden, Zangezi-Chor

 „goldfischen“

goldfischen

Nick hat es fast geschafft: noch ein paar Tage, dann hat er seinen Abschluss in der Tasche und den Job bei der Bank sicher (mit BMW!). Alles ist klar – da steht plötzlich Martin in der Tür, “Hey Mann, lange nicht gesehen!”, und Katja kommt nach.

Jetzt wird Schritt für Schritt Nicks so schönes neues Leben demontiert; ohne großen Widerstand tauscht er seine fabelhaften Berufsperspektiven ein gegen die fabelhaften Vergnügen, die Martin und Katja ihm liefern: viieeel Bier, fette Klamotten, Party bis die Sonne aufgeht, Sex, Sex, Sex und Kabelfernsehen.

Premiere am 25. 11. 2010, Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Inszenierung: Michael Mienert, Ausstattung: Irina Steiner

Es spielen Franziska Hoffmann, Marc Schützenhofer und Holger Uwe Thews

Mehr Informationen zum Stück und Inszenierung gibt es im Blog goldfischen.

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Die Inszenierung war im Juni 2011 zum Theaterfestival Kaltstart nach Hamburg eingeladen.

 

Erste Regie: „Der Häßliche“

Der HässlicheHerr Lette ist glücklich. Seit Jahren entwickelt er mit Erfolg komplizierte Sicherheitssteckverbindungen. Zu Hause wartet seine schöne Frau auf ihn. Doch dann wirft eine Kleinigkeit sein Leben aus der Bahn, denn er macht eine überraschende Entdeckung: Anscheinend ist er unsäglich hässlich. Warum hat man ihm das bislang nie gesagt? Warum muss ausgerechnet sein Chef ihn darauf stoßen, als es um eine Dienstreise zu einem Kongress geht, auf dem Lette endlich seine neueste Erfindung präsentieren wollte. Nun fährt ein ungeliebter Kollege hin und erntet fremde Lorbeeren. Zur Rede gestellt muss auch Lettes Frau gestehen, dass sie sein Gesicht nur ertragen hat, weil sie ihm die ganze Ehe über ausschließlich ins linke Auge blickte. Lette ist schlagartig klar: Seine Hässlichkeit kann er sich nicht mehr leisten! Der Entschluss zur chirurgischen Korrektur ist schnell gefasst. Lettes Wiedergeburt als unwiderstehlicher Beau macht ihn zum berühmten Mann. Sein Chirurg vermarktet ihn als profitables Idealgesicht, sein Chef nutzt seine Schönheit als Lockstoff für solvente Großaktionärinnen. Doch der Ruhm währt nicht lange… 

Mit dramaturgischer Meisterschaft liefert Marius von Mayenburg einen brachialhumoristischen Kommentar zu Körperkult und Uniformierungsdiktat. Seine bitterböse Komödie führt das verbreitete Phänomen des professionellen Vermarktungszwangs und die Abhängigkeit von so relativen Größen wie Schönheit und Attraktivität ins Groteske.

Premiere am 18.04.2009, Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Inszenierung: Michael Mienert, Ausstattung: Irina Steiner

Es spielen Julia Vincze, Michael Heuser, Marc Schützenhofer und Holger Uwe Thews

Mehr Informationen zum Stück und Inszenierung gibt es auf der Internetseite zur Inszenierung.